Das war die Posaunenchorserenade

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H. Botzek

Die Sommerserenade des Posaunenchor Eckenhaid lockte zahlreiche Besucher in den Garten der Friedenskirche. In diesem Jahr spielte der Posaunenchor ein Wunschkonzert, wobei die Wünsche nicht aus dem Publikum sondern von den Musikerinnen und Musikern selbst kamen. Jeder stellte sein Wunschstück vor und so lernte das Publikum die Mitglieder des Posaunenchores und die Gastbläser kennen. Von Blues und Gospel über „Over the rainbow“ bis zu „Geh aus mein Herz“ reichte die Bandbreite. Auch die Gründe für die Wahl waren sehr verschieden. „Ich wollte die erste Stimme schwitzen sehen“ oder: „Dieses Lied begleitet mich seit meiner Kindergartenzeit. Wenn es gesungen wurde, wusste ich: Jetzt sind Ferien.“ 
Unter der versierten und künstlerisch anspruchsvollen Leitung von Zoltán Nagy gelang dem Posaunenchor Eckenhaid ein Abend mit bewegender und mitreißender Musik. Sowohl das Zusammenspiel als auch die verschiedenen Solisten beeindruckten das Publikum. Pfarrerin Kathrin Hager steuerte zwei Texte bei, in denen Musik eine zentrale Rolle spielte. Der Schriftsteller Hanns-Josef Ortheil erinnerte sich an die prächtigen Gottesdienste im Kölner Dom, die er mit seinen Eltern als Kind besuchte. Und dem englischen Tierarzt James Herriot gelang es dank der Music Society, seine spätere Frau zu einem ersten gemeinsamen Abend einzuladen. Genau wie in dieser Geschichte sorgten auch bei der Posaunenchorserenade fleißige Helferinnen und Helfer für Getränke in der Pause, so dass das Publikum diesen erfrischenden Sommerabend rundum genießen konnte.