Terminkalender

Titel Beschreibung Startdatum Startzeit Enddatum Endzeit
Konzert Andy Lang entfällt Sonntag, 22. März 2020 17:00 Sonntag, 22. März 2020
Anmeldung zur Konfirmation 2021 entfällt Donnerstag, 26. März 2020 19:00 Donnerstag, 26. März 2020
Kinderbibeltag entfällt Samstag, 28. März 2020 10:00 Samstag, 28. März 2020 10:00
Gründonnerstag/Karfreitag für Kinder

Mittlerweile gibt es etliche digitale Angebote, wie Kirche mit Kindern zuhause gestaltet werden kann.

Für jeden Sonn- und Feiertag finden Sie Kindergottesdienste auf dem Youtube Channel kirchemitkindern-digital. 

Die nächsten Gottesdienste sind:

Gründonnerstag, 9. April, 18:00 Uhr

Karfreitag, 10. April, 10:00 Uhr

Geschichtenzeit – Ein Vorschlag für Zuhause, gemeinsam mit Kindern. Geschichtenzeit_am_Gründonnerstag_-_9__April_2020.pdf

Auf der Homepage des Bayerischen Landesverbandesverbandes für Kindergottesdienst (www.kirche-mit-kindern.de) sind in  einem Ideenpool Anregungen und Informationen zusammen gestellt, neben Hinweisen auf Kindergottesdienste an den Sonn- und Feiertagen zum Mitfeiern am Bildschirm, Kreativideen, Anregungen rund um Ostern und anderes. 

 

Mittwoch, 8. April 2020 Mittwoch, 8. April 2020
Gründonnerstag/Karfreitag - Bildandacht

Das Gottesdienstinstitut der Bayerischen Landeskirche stellt uns für Gründonnerstag und Karfreitag eine Andacht zur Verfügung.

Mittwoch, 8. April 2020 Donnerstag, 9. April 2020
Karfreitag - Lesegottesdienst und Bildandacht
Lesegottesdienst und Bildandacht zu Karfreitag
 
Das Gottesdienstinstitut der Bayerischen Landeskirche stellt für Karfreitag,10. April einen Gottesdienst und eine Bildandacht zur Verfügung.
 

Lesegottesdienst für Karfreitag  (10. April 2020)

Wochenspruch
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16

 Der Gottesdienst

Eingangslied EG 91,4.7-9 Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken

Eingangswort

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Der Herr sei mit uns.

Die Glocken schweigen. Wir gedenken des Todes Jesu am Kreuz. Wir versuchen zu begreifen, wie Gott selber das Leiden auf sich genommen und den Tod durchbrochen hat. Der Evangelist Johannes versteht das so:
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.[1]

 Gebet

Jesus Christus, dein Kreuz:

Zeichen der Not, des Unrechts, des Todes,

und doch nicht das Ende deines Weges.

Lass es uns werden zum Zeichen der Hoffnung,

weil du lebst und wirkst in Ewigkeit.[2]

Amen.

Lesung aus dem Alten Testament: Jesaja 52,13-15; 53,1-12

Siehe, meinem Knecht wird's gelingen, er wird erhöht und sehr hoch erhaben sein. Wie sich viele über ihn entsetzten – so entstellt sah er aus, nicht mehr wie ein Mensch und seine Gestalt nicht wie die der Menschenkinder –, so wird er viele Völker in Staunen versetzen, dass auch Könige ihren Mund vor ihm zuhalten. Denn was ihnen nie erzählt wurde, das werden sie nun sehen, und was sie nie gehört haben, nun erfahren. Aber wer glaubt dem, was uns verkündet wurde, und an wem ist der Arm des HERRN offenbart? Er schoss auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und Hoheit. Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte. Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn. Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf. Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. Wen aber kümmert sein Geschick? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat seines Volks geplagt war. Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist. Aber der HERR wollte ihn also zerschlagen mit Krankheit. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, wird er Nachkommen haben und lange leben, und des HERRN Plan wird durch ihn gelingen. Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben. Durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden. Darum will ich ihm die Vielen zur Beute geben und er soll die Starken zum Raube haben dafür, dass er sein Leben in den Tod gegeben hat und den Übeltätern gleichgerechnet ist und er die Sünde der Vielen getragen hat und für die Übeltäter gebeten. 

Evangelium: Johannes 19,16-30

Da überantwortete er ihnen Jesus, dass er gekreuzigt würde. Sie nahmen ihn aber, und er trug selber das Kreuz und ging hinaus zur Stätte, die da heißt Schädelstätte, auf Hebräisch Golgatha. Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, Jesus aber in der Mitte. Pilatus aber schrieb eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz; und es war geschrieben: Jesus von Nazareth, der Juden König. Diese Aufschrift lasen viele Juden, denn die Stätte, wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt. Und es war geschrieben in hebräischer, lateinischer und griechischer Sprache. Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: Schreibe nicht: Der Juden König, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der Juden König. Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben. Die Soldaten aber, da sie Jesus gekreuzigt hatten, nahmen seine Kleider und machten vier Teile, für jeden Soldaten einen Teil, dazu auch den Rock. Der aber war ungenäht, von oben an gewebt in einem Stück. Da sprachen sie untereinander: Lasst uns den nicht zerteilen, sondern darum losen, wem er gehören soll. So sollte die Schrift erfüllt werden, die sagt (Psalm 22,19): »Sie haben meine Kleider unter sich geteilt und haben über mein Gewand das Los geworfen.« Das taten die Soldaten. Es standen aber bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester, Maria, die Frau des Klopas, und Maria Magdalena. Als nun Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn! Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. Danach, als Jesus wusste, dass schon alles vollbracht war, spricht er, damit die Schrift erfüllt würde: Mich dürstet. Da stand ein Gefäß voll Essig. Sie aber füllten einen Schwamm mit Essig und legten ihn um einen Ysop und hielten ihm den an den Mund. Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht. Und neigte das Haupt und verschied.

Evtl. Apostolisches Glaubensbekenntnis (EG Seite 1150)

Wochenlied EG 85,1-4.8 O Haupt voll Blut und Wunden

Predigtwort - 2.Korinther 5, (14b-18)19-21 (wird während der Predigt gelesen)

Predigt

Heute, am Karfreitag, geht es um Leben und Tod. Jesus stirbt am Kreuz.
Die Trauer nimmt heute einen großen Raum ein. Karfreitag ist wie ein großer Raum der Trauer, in den wir eintreten. In Jesu Tod am Kreuz spiegelt sich die ganze Traurigkeit der Welt:
Wer hier unter dem Kreuz weint, der weint um die Welt, um jeden Menschen, der verspottet, gedemütigt, gefoltert und getötet wird.
Wer hier unter dem Kreuz weint, der weint um jeden Menschen, der leidet und stirbt, ob an Corona oder Krebs, ob auf der Flucht oder im Krieg.
Wer Karfreitag weint, weint um die Welt und auch um sich selbst, denn es ist nicht so, wie es sein sollte, wie es um Gottes Willen sein sollte.


  1. Es ist nicht so, wie es nach Gottes Willen sein sollte: Die Bibel nennt das „Sünde“. Sünde im Sinn der Bibel meint: Wir lassen Gott, den Herrn, nicht Gott sein. Wir leben so, als wären wir die Herren unseres Lebens und dieser Welt. Wir leben so, als bräuchten wir Gott nicht: wir haben ja selber alles – wenigstens bei uns in unserer westlichen Wohlstandswelt.

Dann und wann holen wir ihn heraus aus der Ecke, in den wir ihn gestellt haben. Wie jetzt in der Corona-Krise und stellen fest: mit unserer Macht ist nichts getan. Wir sind einem unsichtbaren Virus ausgeliefert; sind abhängig davon, dass sich alle solidarisch verhalten und zuhause  bleiben; sind abhängig davon, dass die Politik Maßnahmen ergreift, die alle schützt; sind abhängig davon, dass es Werte und ethische Grundsätze gibt, die die Würde  und das Überleben eines Menschen nicht von Geld oder dem Geburtsdatum abhängig machen; sind abhängig davon, dass Forscher Heilmittel und Impfstoffe finden. Wir sind nicht die Herren über Leben und Tod; wir sind nicht wie Gott.  

Der Apostel Paulus schreibt in seinem zweiten Brief an die Korinther einiges, das auch uns heute helfen kann. Wir hören die Worte aus dem 5. Kapitel:

Denn: Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.

Zwei Dinge stellt Paulus in den Mittelpunkt:
Es geht um Versöhnung. Und es geht um Gerechtigkeit. Beides sind Werte, die unsere Gesellschaft auch in diesen Zeiten braucht:
In Krisenzeiten ist Versöhnung eine Voraussetzung dafür, dass man gemeinsam handeln kann. Es hilft nicht, sich gegenseitig vorzurechnen, wer schon alles in Vorleistung gegangen ist – weder in der Partnerschaft und in der Familie noch in der Politik. Es hilft nicht, sich gegenseitig vorzuhalten, was man hätte besser machen müssen, wer wieviel Schuld an welchen Umständen hat. In Krisenzeiten hilft nur, sich zu versöhnen – auch wenn manches unversöhnt bleiben muss.

Gerechtigkeit ist dabei ein hohes Gut, das doch gleichzeitig so gefährdet ist. Und je gerechter man manches machen will, desto mehr neue Ungerechtigkeiten tun sich auf. Da sollen – um nur ein Beispiel zu nennen – durch ein Gesetz die geschützt werden, die jetzt unverschuldet ihre Miete nicht mehr zahlen können; und die ersten, die das in Anspruch nehmen sind Großunternehmen, die noch vor wenigen Tagen auf Aktionärsversammlungen ihre Milliardengewinne präsentiert haben.  Gerechtigkeit wird auf Erden nie vollkommen sein.

Doch Paulus stellt Versöhnung und Gerechtigkeit in einen anderen, einen viel umfassenderen Zusammenhang: Versöhnung und Gerechtigkeit – das sind zuallererst keine menschlichen Leistungen, sondern sind ein göttliches Geschenk. Versöhnung und Gerechtigkeit gehen von Gott, von Christus, vom Kreuz aus.

Paulus erklärt: Gott war in Christus. In ihm gibt er sich selbst hin für uns, damit Versöhnung zwischen Gott und uns geschehen kann. Weil er sieht: Die Sünde, unser ständiges Drehen um uns selbst, all das hält uns gefangen. Wir sind nicht frei. Wir verheddern uns darin wie in einem Gestrüpp und kommen allein nicht mehr heraus.
Gott aber will, dass wir frei werden. Und darum geht er einen neuen Weg. Einen Weg, den Paulus so beschreibt: Gott versöhnte die Welt mit ihm selber.
Das heißt: Gott verändert die gestörte Beziehung zwischen ihm und uns. Von ihm geht das aus. Nicht von uns. Er sucht die Versöhnung, ohne dass wir auf ihn zugehen. Er geht den Weg auf uns zu.

Und dieser Weg führt ihn in die tiefsten Tiefen, eben bis ans Kreuz. Gottlos ist diese Welt oft, weil wir Gott vergessen. Aber sie ist nicht gottlos, weil Gott sich aus ihr verabschiedet hätte. Ganz im Gegenteil: Er geht in Christus auf uns zu und kommt uns so nah wie nur möglich. Alles, um uns wieder mit sich zu versöhnen. Um uns herauszuholen aus dem, was uns gefangen hält. Er sucht uns, wenn wir uns verlieren. Er macht den ersten Schritt, wenn wir nicht vergeben können. Er befreit uns, wenn wir uns selbstgerecht und selbstgefällig um uns selbst drehen. So sehr liegen wir ihm am Herzen, dass Gott in Christus für uns in den Tod geht. Alles gibt er für uns. 

Am Karfreitag geht es um Leben und Tod. Christus geht für uns in den Tod. So kommt zu der Trauer über seinen Tod die Trauer über unser Leben hinzu: So sind wir. Verloren, weil wir Gott nicht ernst nehmen. Er aber nimmt uns ernst, nimmt unser Leben ernst und unser Verlorensein. Und dann steht das Kreuz da. Es zeigt uns, wie Jesus stirbt.
Das Kreuz ist mehr als ein Zeichen des Todes. Denn Gott hängt unsere Sünde, alle Gottesferne an dieses Kreuz. Jesus nimmt sie mit in den Tod. Gott räumt weg, was wir aufhäufen an Beziehungsstörung. Und so wird das Kreuz nicht nur zum Zeichen des Todes und der Sünde. Es wird für uns zum Zeichen der Versöhnung, zum Zeichen des Lebens:
Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. ... Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.

So macht Gott uns gerecht. Das ist die Gerechtigkeit Gottes.
Lasst euch versöhnen mit Gott!
Blickt weg von euch selbst hin zu dem, der alles auf sich genommen hat.
Nehmt Gottes Angebot der Versöhnung und des Lebens an. Er hat alles gegeben für uns.


  1. Am Karfreitag geht es um Leben und Tod.
    Wer Karfreitag weint, weint um die Welt und auch um sich selbst, denn es ist nicht so, wie es sein sollte, wie es um Gottes Willen sein sollte.
    Wer Karfreitag weint und auf das Kreuz schaut, der sieht am Kreuz Gott ins Angesicht: Gott sagt: es ist genug, es ist vollbracht. Lass dich versöhnen, werde Botschafter und Botschafterin von der Versöhnung und der Gerechtigkeit. Mitten in einer Welt, die nichts mehr braucht als Frieden und Versöhnung.

Christus stirbt am Kreuz, damit wir leben können, versöhnt mit Gott und Menschen.
Amen.

 Predigtlied: EG 93, 1-4 Nun gehören unsre Herzen

 Fürbittengebet

Heiliger Gott! Als dein Sohn am Kreuz schrie, als der Vorhang im Tempel zerriss, da war alles zu Ende. Du aber hast in deiner Macht und Gnade aus dem Tod neues Leben geschaffen. Sein Kreuz schenkt Versöhnung. Sein Wort ruft uns zu seiner Gemeinde. Sein Geist gibt Kraft zum Glauben, Hoffen und Lieben.

Weil du von Ewigkeit her ein treuer Gott bist, bitten wir dich um Frieden für dein Volk Israel und rufen dich an für deine Kirche in aller Welt und für alle christlichen Gemeinden und Gemeinschaften.
Herr, erbarme dich.

Weil du von Ewigkeit her ein gerechter Gott bist, rufen wir dich an für alle, die Verantwortung tragen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und nach Lösungen und Impfstoffen suchen in dieser Zeit.
Herr, erbarme dich.

Weil du von Ewigkeit her ein barmherziger Gott bist, rufen wir dich an für alle Menschen in Not: für die Menschen in Alten- und Pflegeheimen, für die Erkrankten und Isolierten, für die Verängstigten und Vereinsamten und für die Sterbenden.
Herr, erbarme dich.

Weil du von Ewigkeit her ein barmherziger Gott bist, rufen wir dich an für alle Menschen ohne Obdach und Heimat, für die Menschen in Asylunterkünften und für alle, die in diesen Tagen über Grenzen gehen müssen.
Herr, erbarme dich.

Weil du von Ewigkeit her ein barmherziger Gott bist, rufen wir dich an für die Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Arbeitsuchenden, für alle, die in der Krankenpflege und den Krankenhäusern arbeiten, für alle, die als Rettungskräfte bei Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr arbeiten.
Herr, erbarme dich.

Du, heiliger und gütiger Gott, bist von Ewigkeit her unser Gott. Wir leben, weil du es willst. Wir glauben, weil du uns beschenkst. Wir hoffen, weil du uns liebst. Wir sterben, wenn du uns rufst. Weil du uns für dein ewiges Reich erwählt hast, rühmen und loben wir dich, mit allen Geschöpfen auf dieser Erde und allen Engeln der himmlischen Welt – dich, den dreieinigen Gott, den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.[3]
Amen.

Vaterunser

Bitte um Segen

Der Herr segne uns und behüte uns.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden.

Von Sabine Meister und Gottfried Greiner aktualisierte und gekürzte Lesepredigt von
Pfarrer Randolf Herrmann

 

 

[1] Aus: Gottesdienst feiern, 24.

[2] Aus Agende Pfalz, 396.

[3] Nach: Agende Pfalz, 400f.

Mittwoch, 8. April 2020 Samstag, 11. April 2020
Ostern - Bildandacht

Das Gottesdienstinstitut der Bayerischen Landeskirche stellt uns für Ostern eine Andacht zur Verfügung.

Donnerstag, 9. April 2020 Freitag, 17. April 2020
Ostern - Lesegottesdienst

 

Lesegottesdienst zu Ostern
 
Das Gottesdienstinstitut der Bayerischen Landeskirche stellt für Ostern,12./13. April einen Gottesdienst zum Lesen zur Verfügung.

Lesegottesdienst-Karfreitag-2020_1.pdf

Lesegottesdienst für Ostersonntag
(12. April 2020)

Wochenspruch
Christus spricht: Ich war tot, und siehe,
ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit
und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.
Offenbarung 1,18

 

Der Gottesdienst

Eingangslied EG 112,1-3.5 Auf, auf mein Herz, mit Freuden

Eingangswort:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Der Herr sei mit uns.

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!
Mit diesem Osterjubel grüßen sich Christinnen und Christen seit alters her. Heute geschieht das nicht in der Osternacht oder im Gottesdienst, aber in der Familie und über Telefon und Internet rufen wir einander zu und machen einander gewiss:
Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!

Gebet

Lebendiger Gott,
durch die Auferstehung deines Sohnes
hast du dem Tod die Macht genommen
und sagst heute aller Welt den Sieg des Lebens an.
Öffne unsere Ohren,
bewege unsere Herzen
und lass uns einstimmen in das Osterlob deiner Zeugen.
Durch unseren Herrn Jesus Christus,
der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und herrscht in Ewigkeit.[1] 

 

 

AT-Lesung: 1.Samuel 2,1-8a Der Lobgesang der Hanna

Und Hanna betete und sprach:
Mein Herz ist fröhlich in dem HERRN,
mein Horn ist erhöht in dem HERRN. Mein Mund hat sich weit aufgetan wider meine Feinde, denn ich freue mich deines Heils.
Es ist niemand heilig wie der HERR, außer dir ist keiner,
und ist kein Fels, wie unser Gott ist.
Lasst euer großes Rühmen und Trotzen,
freches Reden gehe nicht aus eurem Munde; denn der HERR ist ein Gott, der es merkt, und von ihm werden Taten gewogen.
Der Bogen der Starken ist zerbrochen,
und die Schwachen sind umgürtet mit Stärke.
Die da satt waren, müssen um Brot dienen,
und die Hunger litten, hungert nicht mehr. Die Unfruchtbare hat sieben geboren, und die viele Kinder hatte, welkt dahin.
Der HERR tötet und macht lebendig,
führt ins Totenreich und wieder herauf.
Der HERR macht arm und macht reich;
er erniedrigt und erhöht.
Er hebt auf den Dürftigen aus dem Staub
und erhöht den Armen aus der Asche, dass er ihn setze unter die Fürsten und den Thron der Ehre erben lasse.

Evangelium: Markus 16,1-8 Die Botschaft von der Auferstehung

Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben. Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging. Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür? Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß.
Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich. Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten. Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er vor euch hingeht nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat. Und sie gingen hinaus und flohen von dem Grab; denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemand etwas; denn sie fürchteten sich.

Evtl. Apostolisches Glaubensbekenntnis (EG Seite 1150)

Wochenlied EG 101,1-3 Christ lag in Todesbanden

Predigtwort 1.Korinther 15,19-28

Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.
Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.
Ein jeder aber in der für ihn bestimmten Ordnung: als Erstling Christus; danach die Christus angehören, wenn er kommen wird; danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er vernichtet hat alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt.
Denn er muss herrschen, bis Gott »alle Feinde unter seine Füße gelegt hat« (Psalm 110,1). Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod. Denn »alles hat er unter seine Füße getan« (Psalm 8,7). Wenn es aber heißt, alles sei ihm unterworfen, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, auf dass Gott sei alles in allem.

Herr, segne dein Wort an uns durch deinen Heiligen Geist. Amen.

Predigt

I.
Ostern fällt heuer aus? Nein, auch wenn die Ostergottesdienste in den Kirchen und die Osterbesuche in den Familien ausfallen. Ostern fällt nicht aus. Die Botschaft: Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden! geht auch in diesem Jahr um die Welt.
Es fehlt uns vieles: die Gottesdienste, die Feier des Heiligen Mahls, die Auferstehungsfeier am Friedhof oder die Osternacht. Es fehlen auch die geschmückten Osterbrunnen, die Besuche in den Familien und das Ostereiersuchen.

Aber auch wenn wir das alles nicht oder nur eingeschränkt im kleinen Kreis machen können, Ostern findet statt, Ostern wird gefeiert, die Botschaft wird weitergetragen und geht inmitten der Krise um die Welt. Und wahrscheinlich sind wir – weil wir von einer Krankheit bedroht sind – noch einmal mehr herausgefordert, uns mit dieser unglaublichen Botschaft von der Auferstehung auseinander zu setzen. Wir Christen glauben ja etwas Unglaubliches – Der Herr ist auferstanden! Ist er – wirklich – wahrhaftig auferstanden?

Die Auseinandersetzung mit dem Osterglauben – es mag für manche ein etwas eigenwilliger oder sogar absurder Vergleich sein – ist ein bisschen wie früh am Morgen Ostereier suchen. Wir reiben uns die Augen, die noch voller Schlaf sind und gehen los.
Jeder hat ja so seine oder ihre eigene Art, Ostereier zu suchen.

II.
Da gibt es die, die einfach mal losgehen, so hin und her und im Kreis, wie beim Schwammerl suchen, dem Bauchgefühl nach.
Die, die so suchen, freuen sich einfach über Ostern und die Auferstehung Jesu. Sie glauben ganz selbstverständlich, stellen sich nicht zu viele Fragen und freuen sich und feiern den Glauben.
Wer so sucht, und sich einfach darauf einlässt, der findet wahrscheinlich als erstes die Freude. Der kann dann aus vollem Herzen Osterlieder singen: „Auf, auf mein Herz mit Freuden“[2] oder „Er ist erstanden, Halleluja! Freut euch und singet, Halleluja.“[3] Für den ist der Glanz und der Klang von Posaunen und Trompeten ein Vorgeschmack auf den Himmel, der uns offen steht.

Und auch wenn in diesem Jahr die Osterfreude etwas gehemmt und gedrückt daher kommt, sie bricht sich Bahn, indem über alle möglichen Kanäle und Medien, in Musik und Bild die Botschaft erklingt:
Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden.
„Die Sonne geht auf: Christ ist erstanden!
Die Nacht ist vorbei: Christ ist erstanden!
Die Sonne geht auf. Vergessen sind Ängste, Not, Kummer und Schmerzen,
wir atmen freier und singen von Herzen:
Die Sonne geht auf: Christ ist erstanden! Die Nacht ist vorbei.“[4]
Vielleicht mag nicht jeder so spontan singen; und manch einer kann nicht so einfach an die Auferstehung glauben. Aber ansteckend ist das Singen und die Osterfreude allemal. Er springt über und geht – dem Virus entgegen – von einem zum andern und breitet sich in heilsamer Weise aus.

III.
Aber noch einmal zurück zum Ostereiersuchen:
Da gibt es die, die ganz gezielt und systematisch vorgehen. Sie legen sich einen Plan im Kopf an und erforschen Ecke für Ecke im Zimmer oder Quadratmeter für Quadratmeter im Garten. So jemand wird vielleicht lange brauchen, aber er kann am Ende ziemlich sicher sein, dass er alle Ostereier gefunden hat.
Nennen wir es: Suchen mit Verstand.
Wenn wir den Glauben an die Auferstehung mit dem Verstand zu erfassen versuchen, dann kommt es darauf an, dass es wirklich passiert ist, dass wir es mit historischen oder medizinischen Mitteln beweisen oder zumindest wahrscheinlich machen können. Demnach muss begründet und erklärt werden, wie ein toter Mensch, dessen Herz nicht mehr geschlagen hat, dessen Hirnströme erloschen waren, der drei Tage lang schon beerdigt war, dessen Körper schon der Leichenstarre verfallen war, – wie so ein Leichnam auferstehen und wieder leben und herumlaufen kann.
Manchmal hilft solchen Menschen, wenn in Bildern von der Auferstehung geredet wird. Bilder, wie wir sie in dieser Jahreszeit auch in der Natur erleben: Auferstehung ist wie der Frühling; die Natur erwacht wieder zum Leben. Oder – was uns gerade besonders hoffnungsvoll berührt - Auferstehung ist wie nach langer Krankheit wieder gesund zu werden.
So erzählen es auch viele Geschichten und Bilder in der Bibel: Da wird um neues Leben für Kranke gebetet und vom Licht gesungen, das aufgeht über der Finsternis. Da wird erzählt, wie Gott alles wieder grünen und blühen lässt und wie der Glaube reiche Frucht trägt.

Vielleicht mögen das nur Vergleiche sein. Mancher Zweifel wird – wie bei Thomas – bleiben, bis wir dem Auferstandenen persönlich begegnen. Aber die Bilder taugen allemal als Zeichen für die wirkliche Auferstehung. Jesus war nicht nur scheintot. Und sie geht nicht nur in den Gedanken der Jünger und der Erinnerung von uns Christen weiter. Vielmehr geht diese unglaubliche Botschaft seit 2000 Jahren um die Welt und steckt immer wieder neu die Menschen an und verbreitet Hoffnung.

IV.
Noch mal zurück zum Ostereier-Suchen: Kleinere Kinder sind oft mit dem Ostereiersuchen noch überfordert. Da nimmt sie die Mutter oder der Vater an der Hand und führt sie in die Richtung, wo die Eier versteckt sind.
So ähnlich hat Paulus damals die Gemeinde in Korinth an die Hand genommen; und so nimmt er uns heute an der Hand, um mit uns Schritt für Schritt dorthin zugehen, wo wir den Osterglauben finden, und wo wir Herz und Verstand miteinander verbinden können.
Dazu führt er uns in Gedanken zunächst auf den Friedhof.
Der Ort, an den sonst viele Menschen am Ostermorgen gehen. Der Ort, an dem wir sonst Abschied von unseren Toten nehmen und den Weggang eines lieben Menschen betrauern. Die Wirklichkeit des Todes wird uns am deutlichsten vor Augen geführt. Und in diesen Tagen kommt der Friedhof geradezu in unsere Häuser, wenn wir auf die aufgereihten Särge in Italien und Spanien und auf die Zahlen der Infizierten und Verstorbenen starren. Die Macht des Todes rückt uns erbarmungslos nahe.
Und doch wird von Anfang auf den Friedhöfen an die Botschaft laut. Die Engel sagen es den Frauen, die Frauen sagen es den Jüngern und die Jünger tragen es in die Welt: Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!

V.
Diese Botschaft hat in der Welt eine nie da gewesene Kraft ausgelöst. Die Jünger haben erfahren, dass Jesus mitten in ihr Leben hinein auferstanden ist, mitten in unser Leben, das vom Tod bedroht ist. Die Kraft der Auferstehung entfaltet hier und heute ihre Wirkung. Das ist die Kraft des christlichen Glaubens durch die Jahrhunderte geworden.

Die Botschaft von der Auferstehung ist in wenigen Jahren um die damalige Welt gegangen. Sie hat Jahrhunderte lang Menschen Hoffnung und Zuversicht gegeben. Sie ist – bei allen Rückschlägen und Fehlentwicklungen in der Kirche – die Antriebsfeder für soziale Veränderungen, für die Suche nach Frieden und Gerechtigkeit bis heute.
Denn für einen, der an ein Leben nach dem Tod glaubt, geht es nicht allein darum, dass es ihm in diesem Leben gut geht, sondern er will auch grundsätzlich sagen können: „Es ist etwas Gutes daraus geworden.“
Gerade in der Krise bewährt sich dieser Glaube; gerade wenn uns der Tod so auf den Leib rückt, braucht es diese Hoffnung.
Und darum sagt Paulus: „Wenn wir den Glauben an die Auferstehung aufgeben, dann ist unser ganzer Glaube nichts wert!“

VI.
Paulus geht noch einen Schritt weiter. Er schreibt:
Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen.
Mit diesem Satz werden wir von Paulus zu Christus geführt. Wir treten ein in den Bereich des Glaubens. Das muss man wollen. Nur wer Ostereier sucht, wird auch welche finden. Nur wer Glauben sucht, wird ihn auch finden.
Paulus will sagen, dass uns mit der Auferstehung Jesu eine Zukunft über den Tod hinaus eröffnet wird. Von dieser Zukunft her erscheint unser Leben in einer anderen Perspektive. Die Hoffnung tritt ein in unser Haus.
Und auch wenn die Zahlen der Infizierten uns Sorgen machen; auch wenn uns die Bilder der Särge und der Intensivstationen ängstigen – die Auferstehung stellt uns die Bilder von Gottes Zukunft vor Augen: Der Stein des Todes ist weggerollt vom Grab; Maria begegnet Jesus im Garten und er nennt sie beim Namen; die Jünger erkennen Jesus am Brotbrechen. Und wir rufen und singen, mailen und schreiben uns die Botschaft zu: Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!

Wenn ein Kind die Ostereier gefunden hat, legt es die bunten Eier voller Freude in den Korb. Die Eltern lassen sich anstecken von der Freude des Kindes. Die Zweifel und Sorgen sind nicht weg. Für einen Moment breitet sich die Osterfreude aus und der Trotz gegen den Tod macht sich in unseren Herzen breit.
Von dort aus gewinnt sie Raum in uns und unserm Leben und springt auf andere über. Und auf dem Friedhof oder in der Kirche, auf den Straßen oder jetzt in unseren Häusern breitet sich diese Freude über den Sieg des Lebens über den Tod aus. Und wir singen laut oder leise:
„Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun deine Schrecken?
Er, es lebt und wird auch mich von den Toten auferwecken.
Er verklärt mich in sein Licht, dies ist meine Zuversicht.“[5]
Amen.

Predigtlied: EG 115,1-5 Jesus lebt, mit ihm auch ich

Fürbittengebet

Allmächtiger, ewiger Gott,
du hast das Leben, Leiden und Sterben
deines Sohnes an Ostern herrlich erhöht;
du hast die Macht des Bösen und des Todes überwunden.
In ihm hast du dich uns zugewandt.
Durch ihn bitten wir dich für die christlichen Kirchen:
dass sie glaubwürdige Zeugen des Auferstandenen sind.
Herr, erhöre uns!

Wir bitten dich für unsere Gemeinde, für alle, die sie leiten und in ihr mitarbeiten: dass das Vertrauen auf den lebendigen Christus Sorgen und Resignation überwindet.
Herr, erhöre uns!

Wir bitten dich für die Verantwortlichen in Politik, Kultur und Wirtschaft: dass ihr Wirken dem Leben der Menschen dient.
Herr, erhöre uns!

Wir bitten dich für die Kranken und Trauernden:
dass sie Kraft und Trost finden im Blick auf die Zukunft, die du bereit hältst.
Herr, erhöre uns!

Wir bitten dich für unsere Verstorbenen:
dass du ihnen Anteil gibst an der Auferstehung und dem Leben deines Sohnes.
Er hat uns Leben und Zukunft gebracht.
Herr, erhöre uns!

Durch ihn loben wir dich, durch ihn beten wir dich an, durch ihn danken wir dir in deiner Kirche, heute und immer, in Ewigkeit.[6] Amen.

Vaterunser

Bitte um Segen

Der Herr segne uns und behüte uns.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden. Amen.

 

 

 

 

Von Sabine Meister und Gottfried Greiner aktualisierte und gekürzte Lesepredigt von
Pfarrer Christoph Schmidt
Pfarrhof 2, 95615 Marktredwitz
schmidt@mak-evangelisch.de

 

 

 

 

[1] Aus: Gottesdienst feiern. Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen, M 9, S.243

[2] EG 112

[3] EG 116

[4] EG 556

[5] EG 115

[6] Nach: Gottesdienst feiern. Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen, M16, S.387

Donnerstag, 9. April 2020 Freitag, 17. April 2020
Auferstehungs-Flashmob Ostersonntag

Flashmob - einmal anders!

Nicht viele Menschen am selben Ort sondern viele Menschen gleichzeitig an unterschiedlichen Orten: Ostersonntag, um 10.15 Uhr!

Über den Verband der evangelischen KirchenmusikerInnen in Bayern ist die Idee eines „Auferstehungs-Flashmobs“ zu uns gekommen.

Wir finden,das ist eine gute Idee und laden gerne dazu ein.

https://www.michaeliskloster.de/aktuelles/2020/04-12-musik-flashmob-am-ostersonntag-

 

Sonntag, 12. April 2020 10:15 Sonntag, 12. April 2020 10:30
Weißer Sonntag - Quasimodogeniti Bildandacht

 

Das Gottesdienstinstitut der Bayerischen Landeskirche stellt uns für den Weißen Sonntag - kirchlich "Quasimodogeniti" eine Impuls- Andacht mit Bild zur Verfügung.

Freitag, 17. April 2020 Freitag, 24. April 2020

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